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Nordlicht: Wie fotografieren?
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Einige Worte zur Aufnahmetechnik

Da Nordlicht normalerweise nicht sehr hell ist und die Belichtungszeiten nicht zu lang gewählt werden können (zum einem um Sterne noch punktförmig abzubilden und zum anderen um Feinstruktur im Nordlicht zu erhalten), ist eine Arbeit mit hohen Empfindlichkeiten und (relativ) lichtstarken Objektiven ein Muss. Hier ist beim heutigen Stand der Entwicklung die Bildqualität von digitalen Aufnahmen , der von Aufnahmen auf Film weit überlegen - ganz zu schweigen von der einfachen Belichtungskontrolle über ein RGB-Historamm direkt nach der Aufnahme.

Grundsätzlich ist jede moderne digitale Spiegelreflexkamera zu der Aufnahme von Nordlicht mehr oder weniger geeignet. Ich habe in den letzten 7 Jahren mit einer Reihe verschiedener Kameras gearbeitet, meist mit den Nikon Profigehäusen der D1, D2 und D3 Serie (zeitweise ergänzt durch die Fujigehäuse S2Pro und S3Pro und eine EOS 5D).

Grundsätzlich ist eine Kamera mit grösserem Vollformatsensor unter den schwierigen Lichtbedingungen bei der Nordlichtfotografie besser zu nutzen, als eine Kamera mit kleinerem DX-Sensor. Dies gilt allerdings nur, wenn für den grossen Vollformatsensor auch (Weitwinkel)-Objektive verfügbar sind, die weit geöffnet für Landschaftsfotografie nutzbar sind, und nicht nur bei starker Abblendung eine für die Landschaftsfotografie akzeptable Schärfe bieten. Das gleichzeitig zur Nikon D3 auf den Markt gekommene Ultraweitwinkelzoom Nikon 14-24mm/2.8 erfüllt diesen Anspruch und ergibt zusammen mit den bei hohen ISO-Werten überzeugenden D3 oder D700-Gehäusen eine meiner Meinung nach perfekte Kombination für die Nordlichtfotografie.

Über erste Erfahrungen mit der D3x bei der Nordlichtfotografie werde ich in einem eigenen Artikel berichten.

Thilo Bubek 2009